Infusions-Injektions-Behandlung

Was ist Infusions-/Injektions-Behandlung?

infusion-injektion

Eine Infusion ist die Gabe einer größeren Flüssigkeitsmenge über einen kontinuierlichen tropfenförmigen Zufluss in der Regel in eine Vene, die Blutadern, die sauerstoffarmes Blut führen. In Ausnahmefällen werden auch intraarterielle Infusionen gegeben. Dann ergießt sich die Flüssigkeit, daher kommt der Begriff Infusion, in die Arterien oder Schlagadern, die sauerstoffreiches Blut führen. Landläufig wird die Infusion auch Tropf genannt.
Eine Injektion ist die Gabe eines flüssigen Arzneimittels mittels einer Spritze mit Nadel und Hohlkörper zur Aufnahme der Flüssigkeit.

Wie werden Infusionen und Injektionen verabreicht?

Injektionen werden meistens intrakutan, in die Haut, subkutan, unter die Haut, intramuskulär, in den (Gesäß-) Muskel oder intravenös, in eine Blutader verabreicht.
Je nach Anwendungsgebiet entscheidet man sich für die ein oder andere Injektionsform oder eine Infusion.

Warum setze Ich Infusionen und Injektionen ein?

Gerade in der Naturheilkunde hat die Infusions-/Injektions-Behandlung eine hohen Stellenwert, weil es uns so gelingt, auch sehr empfindliche, zum Beispiel homöopathische Wirkstoffe schnell und ohne den Umweg über den Verdauungstrakt dem Körper zu geben. Ich bespreche immer, warum und mit welcher Zielrichtung ich eine Infusions- oder Injektionstherapie für ein bestimmtes Anwendungsgebiet vorschlage. Der große Vorteil ist auch, dass durch diese Behandlungsweise Einnahmefehler vermieden werden. Das ist für das Gelingen einer Therapie sehr wichtig. Infusionen oder Injektionen werden nicht nur zur Heilung oder Linderung von Krankheitsbildern eingesetzt, sondern auch zur Vorbeugung oder zur Steigerung der körpereigenen Abwehr.

Wenn Sie mehr wissen wollen, fragen Sie mich bitte.

Neuraltherapie nach Huneke

Was ist eine Neuraltherapie?

Wie es die Übersetzung des Begriffs aussagt, soll bei der Neuraltherapie über Nervenbahnen eine Wirkung ausgelöst werden. Auch in diesem Fall müssen die Autoren, die Brüder Huneke genannt werden, weil sich sonst für interessierte Leser meine Darstellungen nicht nachvollziehen lassen. Bei der Neuraltherapie werden an die Nervenbahnen des vegetativen, also unserem Willen nicht unterworfenen Nervensystems oder in bestimmte ermittelte Störfelder örtlich wirkende Betäubungsmittel wie Procain, injiziert. Manchmal geht man auch tief ins Gewebe, um Nervenknoten, so genannte Ganglien zu erreichen.

Wie soll die Neuraltherapie wirken?

Huneke und seine Schüler haben beobachtet, dass durch diese Injektionen Fernwirkungen ausgelöst werden können. Man geht davon aus, Störfelder führen zu Schmerzen oder anderen Beschwerden in anderen Körperbereichen, die mit der Störquelle über die Nervenbahnen verbunden sind, oder, eine andere Gegebenheit, bestimmte Beschwerden verteilen sich in Segmenten. Durch das Lokalanästhetikum, wie hier beispielsweise Procain, wird diese Schmerz- und Beschwerdekette unterbrochen, was zum so genannten Sekundenphänomen führen kann. Eine Auslöschung der Beschwerden unmittelbar nach der Injektion, die mindestens 20 Stunden anhält.

Bei welchen Beschwerdebildern wird die Neuraltherapie angewandt?

Der Natur dieses Behandlungsverfahrens entsprechend kann man keine konkreten Anwendungsgebiete benennen. Anders gesagt, immer wenn ein erfahrener Therapeut Störfelder annimmt, das sind beispielsweise oft Narben, wird er die Neuraltherapie, oft zusammen mit anderen Therapien, erwägen. Das ist in den meisten Fällen Erfahrungssache.

Wichtig zu wissen ist, dass ich in Abwandlung der hergebrachten Methode statt der Lokalanästhetika überwiegend andere Substanzen, vor allem homöopathische Injektionspräparate einsetze und damit gute Erfahrungen gemacht habe.

Eine Anerkennung der Neuraltherapie durch die Schulmedizin ist nicht gegeben, weil Wirkung und Wirksamkeit nicht hinreichend im Sinne der Schulmedizin bewiesen seien.

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Hyaluron-Matrix-Behandlung zur Falten-Glättung

Was ist Hyaluronsäure?

Hyaluronsäure, auch Hyaluronan genannt, ist eine körpereigene Substanz. Sie findet sich als Grundsubstanz des Bindegewebes, das unsere Körperzellen und Organe miteinander verbindet. Ebenso bildet die Hyaluronsäure den wesentlichen Anteil der Gelenkschmiere, fachlich Synovia genannt. Auch der Glaskörper des Auges enthält Hyaluronsäure. Dieser Naturstoff, den man für medizinische Zwecke heute in Reinform herstellen kann und der deshalb auch besonders gut vertragen wird, weil im Prinzip keine allergische Reaktion auf Eiweißstoffe zu befürchten ist, hat ganz besondere biologische und physikalische Eigenschaften.

Welche Eigenschaften hat Hyaluronsäure?

Er bindet Wasser mit sehr hoher Kapazität. Im Glaskörper des Augapfels werden ca. 98% Wasser durch nur 2% Hyaluronsäure gebunden und dort auch festgehalten. Dies geschieht in Form einer Matrix, also eines Gerüstes aus Molekülstrukturen. Die Hyaluronsäure, respektive die Matrix aus Wasser und Hyaluronsäure kann sogar je nach Druck, der auf das Gebilde ausgeübt wird, die Viskosität, Zähflüssigkeit, verändern. Das ist high tech aus der Natur. Die Hersteller von synthetischen Motorölen für besondere Belastungen haben sich beispielsweise in ihrer Forschung an der Hyaluronsäure orientiert. Vielleicht nicht uninteressant, wir können bis heute nicht die weitreichenden biologischen Fähigkeiten dieses Naturstoffs im Laborglas nachahmen.

Wie setze ich Hyaluronsäure ein?

Die von mir verwendeten Hyaluronsäurepräparate sind für die von mir durchgeführten Anwendungen aufgrund Ihrer physikalischen Struktur besonders gut geeignet und haben, da sie hochrein sind und durch Fermentationsprozesse, biologisch ablaufende chemische Reaktionen, gewonnen werden, praktisch kein Allergiepotential.
Die Hyaluron-Matrix-Behandlung setze ich primär zur Faltenunterspritzung ein. Dabei kommen je nach Lokalisation der zu behandelnden Falten oder des zu straffenden Unterhautgewebes auch unterschiedliche Präparate zum Einsatz. Das gelförmige Substrat wird mit sehr feinen Injektionsnadeln unter die Haut gespritzt, damit kann das Bindegewebe aufgepolstert und Falten mehr oder minder geglättet werden. Hierfür sind schon sehr subtile Kenntnisse der Strukturen des Bindegewebes und seiner Vernetzung mit anderen Geweben und des Nervensystems erforderlich.

Was können Sie von einer Hyaluronsäure-Matrix-Behandlung erwarten?

Ich lese immer wieder von einer spontanen Verjüngung der Haut. Das ist so nicht richtig, keine Behandlung kann die Haut oder gar den gesamten Organismus jünger machen. Wir betreiben ernsthafte naturheilkundliche Medizin, können und wollen keine Wunder bewirken.

Frischeres jünger wirkendes Aussehen
Natürliche Glättung der Haut
Reduzierung der Falten, aber keine maskenhafte Starre
Alle Mimik bleibt erhalten
Verbesserung der Spannkraft der Haut und des Bindegewebes
Indirekt auch eine bessere Durchblutung und Wasserversorgung der Haut
Anregung der Zellerneuerung im Bindegewebe und Haut

Dabei ist der Prozess absolut reversibel. Hier werden keine Fremdkörper unter die Haut gebracht, sondern eine natürliche Substanz, die, wie dargestellt, ihre Wirkung ausübt und dann allmählich abgebaut wird. Das kann man dann zumeist ohne großen Aufwand wiederholen, wobei der Effekt der Erstbehandlung, meistens eine Serie je nach Technik, Struktur der verwendeten Hyaluronsäure, gewünschtem Ergebnis von einem halben Jahr bis zu 1 ½ Jahren anhalten kann.
Im ersten Beratungsgespräch besprechen wir Ihre Wunschvorstellungen, diskutieren, was erreichbar ist und wie wir Ihnen wieder ein jüngeres, frischeres, aber vor allem immer natürliches Aussehen zurückgeben können.

Wenn Sie mehr wissen wollen, fragen Sie mich bitte.