Behandlungsmöglichkeiten bei Schmerzen

Wenn Sie mehr wissen wollen, fragen Sie mich bitte. Neuraltherapie

Neuraltherapie nach Huneke

Was ist eine Neuraltherapie?

Wie es die Übersetzung des Begriffs aussagt, soll bei der Neuraltherapie über Nervenbahnen eine Wirkung ausgelöst werden. Auch in diesem Fall müssen die Autoren, die Brüder Huneke genannt werden, weil sich sonst für interessierte Leser meine Darstellungen nicht nachvollziehen lassen. Bei der Neuraltherapie werden an die Nervenbahnen des vegetativen, also unserem Willen nicht unterworfenen Nervensystems oder in bestimmte ermittelte Störfelder örtlich wirkende Betäubungsmittel wie Procain, injiziert. Manchmal geht man auch tief ins Gewebe, um Nervenknoten, so genannte Ganglien zu erreichen.

Wie soll die Neuraltherapie wirken?

Huneke und seine Schüler haben beobachtet, dass durch diese Injektionen Fernwirkungen ausgelöst werden können. Man geht davon aus, Störfelder führen zu Schmerzen oder anderen Beschwerden in anderen Körperbereichen, die mit der Störquelle über die Nervenbahnen verbunden sind, oder, eine andere Gegebenheit, bestimmte Beschwerden verteilen sich in Segmenten. Durch das Lokalanästhetikum, wie hier beispielsweise Procain, wird diese Schmerz- und Beschwerdekette unterbrochen, was zum so genannten Sekundenphänomen führen kann. Eine Auslöschung der Beschwerden unmittelbar nach der Injektion, die mindestens 20 Stunden anhält.

Bei welchen Beschwerdebildern wird die Neuraltherapie angewandt?

Der Natur dieses Behandlungsverfahrens entsprechend kann man keine konkreten Anwendungsgebiete benennen. Anders gesagt, immer wenn ein erfahrener Therapeut Störfelder annimmt, das sind beispielsweise oft Narben, wird er die Neuraltherapie, oft zusammen mit anderen Therapien, erwägen. Das ist in den meisten Fällen Erfahrungssache.

Wichtig zu wissen ist, dass ich in Abwandlung der hergebrachten Methode statt der Lokalanästhetika überwiegend andere Substanzen, vor allem homöopathische Injektionspräparate einsetze und damit gute Erfahrungen gemacht habe.

Eine Anerkennung der Neuraltherapie durch die Schulmedizin ist nicht gegeben, weil Wirkung und Wirksamkeit nicht hinreichend im Sinne der Schulmedizin bewiesen seien.

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Vital-Wellen-Behandlung

Was sind Vital-Wellen?

Unter Vital-Wellen werden Ultraschallwellen mit einer Frequenz von 800 000 Schwingungen und mehr pro Sekunde bezeichnet. Diese Schwingungen erreichen vor allem das Bindegewebe zwischen Organen, Organsystemen aber auch der Gewebe schlechthin. Erzeugt werden diese Wellen durch spezielle Geräte wie das von mir verwendete V-Sonic, die sowohl kosmetische als auch medizinische Behandlungen ermöglichen.

Wie werden die Vital-Wellen angewandt?

Die Schallwellen werden mit einem speziellen Schallkopf in den Körper geleitet. Dabei werden einige physikalische Effekte wirksam. So kann man sich dieses System auch als Mikromassage vorstellen. Tiefliegende Schichten können erreicht und zum Austausch von Stoffwechselendprodukten, die wir in der Naturheilkunde auch Schlackenstoffe nennen, veranlasst werden. Es ist auch möglich, pharmazeutische oder kosmetische Substanzen mit den Vital-Wellen in die Bindegewebe einzuschleusen.
Der geschulte Vital-Wellen-Therapeut variiert dabei Frequenzen und Einstrahlungswinkel, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen.

Was sollen die Vital-Wellen bewirken?

Der Abtransport der Schlackenstoffe soll deutlich verbessert und damit auch Beschwerdebilder nach unseren Beobachtungen eindrucksvoll gelindert werden.
Aus dem Wirkungsmechanismus des Gerätes ergibt sich die breite Einsatzpalette. Einerseits, durch die Durchströmung der Gewebe kommt es zu lokalen Effekten, nicht selten zu einer deutlichen Schmerzlinderung bei Erkrankungen des Bewegungsapparats. Andererseits stimuliert die Durchströmung auch die aus naturheilkundlicher Sicht besonders wichtige Grundregulation, bei der das Bindegewebe eine entscheidende Rolle spielt.
Das führt unter anderem dazu, dass auch Hauterkrankungen wie Akne, Neurodermitis, Narbenbildungen oder das Phänomen Cellulite (Orangenhaut), unter dem viele Frauen leiden, günstig beeinflusst werden können.

In der Kosmetik hat sich die Vital-Wellen-Behandlung bereits eine wichtige Position erobert, die naturheilkundlichen medizinischen Anwendungen zeigen sehr ermutigende Ergebnisse. Eine Anerkennung durch die Schulmedizin steht mangels schulmedizinischer Studien noch aus.

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Ohrakupunktur nach Noack

Was ist Akupunktur?

Die Akupunktur ist Teil der traditionellen chinesischen Medizin (TCM). Diese Medizin hat ein ganz anderes Verständnis der Entwicklung von Krankheiten, ja sogar von Wechselbezügen zwischen Organen und geweblichen Strukturen als unsere abendländliche Schulmedizin. Die TCM spricht von Meridianen, im Prinzip Kraft- oder Verbindungslinien die den Körper durchziehen und von Punkten, deren Reizung eine Reaktion in einem fernen Zielorgan bewirken soll. In diese Punkte werden feine Nadeln eingestochen, die die gewünschten Reize setzen. Das ist der Schulmedizin zwar ziemlich wesensfremd, aber die unbestrittenen Erfolge dieser jahrtausendalten Behandlungsart führen mehr und mehr zu einer Anerkennung. So listet die WHO – Weltgesundheitsorganisation – eine große Zahl von Anwendungsgebieten und damit Erkrankungen auf, die mit Akupunktur oft zu lindern oder gar zu heilen sind.

Ohrakupunktur nach Noack

Neuraltherapie

Hier müssen Autoren und Entwickler zwingend genannt werden, nicht etwa um mit ihnen zu werben, sondern für den Interessenten als Abgrenzung und Deutlichmachung, welche Methode ich anwende, weil es sehr unterschiedliche Schulen gibt.
Die Ohrakupunktur wurde von dem Arzt Paul Nogier entwickelt. Er glaubt festgestellt zu haben, dass sich in der Ohrmuschel die embryonale (aus der Eizelle heranwachsende) Gestalt des Menschen formenähnlich darstellt.
In den Ursprüngen lehnt sie sich an die fernöstliche, von China ausgehende Medizin an, die in der Akupunktur ein Therapieprinzip entwickelt hat, dass zunehmend auch von der Schuldmedizin anerkannt wird.
Noack geht aber weiter zurück in die Grundprinzipien der TCM als Nogier.
Die Ohrakupunktur bietet aus meiner Sicht gegenüber der Körperakupunktur einige Vorteile:
– Der Patient muss sich nicht entkleiden
– in manchen Fällen lassen sich auch Körperregionen, die z.B. auf Grund von Verletzungen nicht lokal behandelt werden können, nach den Vorstellungen der Ohrakupunkteure über die Reflexpunkte am Ohr behandeln

Wann kann die Ohrakupunktur angewandt werden?

Die Ohrakupunktur wird zum Beispiel bei folgenden Beschwerdebildern angewendet:

– Zur Linderung von Schmerzen des Bewegungsapparates, wie Lumbalgien (Hexenschuss), Ischialgien (in die Beine ausstrahlender Rückenschmerz), Verspannungen, soweit dies mit der Ohrakupunktur möglich ist.

– sanfte Unterstützung bei einer Gewichtsreduzierung in Kombination mit anderen Behandlungsmethoden.

– sanfte Unterstützung bei der Bewältigung von Nikotinsucht, meistens in Kombination mit anderen Therapien.

– unterstützende Therapie bei Unruhezustände, Schlaflosigkeit

Die Ohrakupunktur als alternative Form der klassischen Akupunktur wird von der Schulmedizin nicht anerkannt, vor allem weil Wirkungsnachweise nach den Kriterien der Schulmedizin fehlen. Ich wende sie gerne als unterstützende Behandlungsmethode an.

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Tape-Behandlung

Was ist Taping?

Elastisches Tapen ist eine sanfte Form der Schmerztherapie mit straffen, klebenden Binden.
Dabei ist es egal, ob es sich um akute oder chronische Schmerzzustände handelt.

Wie wird das Taping angewandt?

Die Tapes bestehen aus elastischer, in unterschiedlichen Farben eingefärbter, wasserfester Baumwolle. Der Kleber ist atmungsaktiv, sodass es zu keinem Flüssigkeitsstau zwischen Haut und Tape kommen kann. Alle verwendeten Materialien sind hypoallergen.
Einmal aufgetragen, werden die Tapes Sie die nächsten 5-10 Tage in Ihrem normalen Alltag begleiten, ohne Sie in Ihrer Bewegungsfreiheit einzuschränken.

Was soll das Taping bewirken, wann wird es angewandt?

Die Tapes entlasten die Muskulatur und Gelenke.
Die verhärtete Muskulatur kann sich wieder entspannen und erhält durch die sanfte „Dauermassage“ eine gesteigerte Durchblutung. Die Gewebs-Stoffwechselleistung wird dadurch erhöht und Schadstoffe und Ödeme (Schwellungen) werden schneller abgebaut.

Als relativ neues naturheilkundliches Verfahren wird das Taping von der Schulmedizin noch nicht umfassend anerkannt. Beweise zur Wirkung und Wirksamkeit nach schulmedizinischen Kriterien stünden noch aus.

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